Das Fluchen hat geholfen

Nachdem ich mich gestern ausführlich über die schei.. Streckenführung aufgeregt habe, meinte es der Rhein heute sehr viel besser mit mir. Von Laufenburg an bin ich auf schweizerischer Seiteimmerengam Rhein geblieben auf schönen Wegen, keine Landstraßen, kein Industriegebiet....einfach schön. Nur gegen Ende habe ich den Rhein verlassen und seinen letzten Bogen mit einer Geradenabgekürzt,aberauch hier nicht in häßlicher Umgebung. Nach 27 km bin ich so in Rheinfelden (Schweizer Teil) gelandet, mal wieder kaputt, aber nach einem schönen Tag.

Das Wetter konnte sich heute nicht so recht entscheiden. Es war sehr warm und schwül,aber bewölkt und es sah immer ein bisschen nach Regen aus. Für die Nacht sind wohl auch heftige Gewitter angekündigt, aber zumindest heute bin ich trocken angekommen.

Der Rhein (immer noch der Hochrhein) hat sein Bild ein wenig verändert. Badegäste, wie in den letzten 2 Tagen, habe ich heute keine mehr gesehen, sie sind Anglern gewichen. Auf Schritt und Tritt trifft man auf Anglerhäuschen mit Netzausladern und daneben sofort Grillstellen.

Einmal habe ich die Ufer gewechselt und bin ins deutsche Bad Säckingen gelaufen. Sehr touristisch, aber der Trompeter ist mir nicht begegnet 😉

Zur Statistik: bisher 224 km

Bad Säckingen
Mein Hut: in Bad Säckingen
Bilder des Tages