Perspektivenwechsel

Heute sollte sich der Rhein mir in ganz neuer Perspektive zeigen; ich bin erste Stücke des Rheinhöhenweges gelaufen. 
Aber zunächst noch einmal zurück zu Guntersblum, wo ich vor heftigen Gewittern gestern Abend noch diese Fotos machen konnte
Es hat dann die ganze Nacht geschüttet und immer wieder gewittert und auch heute bei meiner Tour nach Nackenheim war der Himmel meist Wolken verhangen und immer wieder fing es auch an zu regnen, aber nicht dramatisch.
Zunächst galt es wieder, quer durchs Land Richtung Rhein zu laufen, aber spätestens vor Oppenheim wurde es richtig richtig schön. 
Und dann ging es ab in die Weinberge von Nierstein, mit über 5,7 Millionen Rebstöcken die größte Weinanbaugemeinde am Rhein.
Bei der letzten Flurbereinigung haben die Niedsteiner Winzer 12% ihrer Weinberge für Wege, Bepflanzungen etc. kostenlos zur Verfügung gestellt, "zur Erhaltung der Schöpfung" wie ich an einer Tafel lesen konnte. Wirklich arm sind sie davon aber nicht geworden
Maserati, S Klasse, Jaguar vor einem Weingut
Maserati, S Klasse, Jaguar vor einem Weingut
Sie experimentieren auch mit neuen Rebsorten ( im Hintergrund zu sehen)
Ein ferner Blick auf Frankfurt
Und dann fast schon am Ziel ..
Also Bögen laufen, kenne ich ja schon. So sind es denn heute 21 km geworden und mit dem Rucksack in den Weinbergen gefühlt satt und genug. Insgesamt sind es jetzt 650 km und der 33. Tag meiner Tour, ich sollte auf jeden Fall die Hälfte geschafft haben
Mein Hut: mit Oppenheimer Krötenbrunnen